Über uns

Philo­so­phie

GTS hat sich bis zum heuti­gen Tag zu einem der führen­den Herstel­lern von Indus­trie­ke­ra­mik in Deutsch­land entwi­ckelt. Der Schwer­punkt unse­rer Forschungs- und Entwick­lungs­ar­beit liegt unter ande­rem in den Berei­chen Sonder­ke­ra­mik und Verschleiß­tech­nik. Heute wird der Ausbau und die Weiter­ent­wick­lung von GTS bereits in zwei­ter Genera­tion als Fami­li­en­un­ter­neh­men geführt.

Zukäufe von Markt­be­glei­tern hat die etablierte Stel­lung von GTS als Markt­füh­rer für Fein­guss, Schmuck­guss, Labor- und Medi­zin­tech­nik weiter gefes­tigt. Unser Unter­neh­mens­leit­bild ist dabei unver­än­dert von Quali­tät und steti­ger Weiter­ent­wick­lung geprägt. Die Bera­tung und der direkte Austausch mit unse­ren Kunden, steht im Fokus unse­rer Arbeit. Gerne beglei­ten wir Projekte, die unsere Forschungs- und Entwick­lungs­kom­pe­ten­zen unter­strei­chen. Dane­ben bieten wir ein brei­tes Spek­trum an stan­dar­di­sier­ten Produkt­grup­pen zum attrak­ti­ven Preis in bekannt hoher GTS-Quali­tät.

Über 100 Univer­si­tä­ten und Forschungs­in­sti­tute in Europa arbei­ten mit GTS zusam­men. So wurde zum Beispiel die Entwick­lung von künst­li­chem Knochen­er­satz, neue Kera­mik­qua­li­tä­ten für den Platin­guss oder auch Reak­ti­ons­kam­mern für die Biogas-Ener­gie­ge­win­nung von uns maßgeb­lich beein­flusst. Es ist uns daher ein wich­ti­ges Anlie­gen, ein akti­ves Mitglied verschie­de­ner Orga­ni­sa­tio­nen und Forschungs­pro­jekte für Inno­va­tio­nen und Neuent­wick­lun­gen zu sein.

Andreas Müller - Geschäftsführer GTS KERAMIK
Andreas Müller
Geschäfts­füh­rer GTS KERAMIK

Unter­neh­mens­ge­schichte

1985 grün­dete Horst Müller die Firma FMCP im Auftrag der belgi­schen Edel­stahl­gie­ße­rei Magot­teaux S.A. in Düssel­dorf, den ursprüng­li­chen Produk­ti­ons­be­trieb für Schmelz­tie­gel mit einem ange­schlos­se­nen Entwick­lungs­la­bor.

Der Schwer­punkt der Forschungs­ar­beit lag im Bereich Sonder­ke­ra­mik und Verschleiß­tech­nik. So entstan­den bereits vor über 25 Jahren kera­mi­sche Mahl­ku­geln in Spit­zen­qua­li­tät. Der Mutter­kon­zern, Magot­teaux S.A., profi­tierte von diesen tech­ni­schen Entwick­lun­gen und grün­dete in Belgien das Mahl­ku­gel­werk Mega­ceram S.A.. Herr Horst Müller wurde als tech­ni­scher Geschäfts­füh­rer mit dem Aufbau des Werkes beauf­tragt.

Einige Jahre später sollte der Produk­ti­ons­be­trieb in Düssel­dorf priva­ti­siert werden. Horst Müller über­nahm die belgi­sche Nieder­las­sung und grün­dete im Jahre 1991 die GTS (Gieß-Tech­ni­sche-Sonder­ke­ra­mik GmbH & Co. KG). Für weitere zehn Jahre führte ihn sein Weg immer wieder zurück zum Mutter­kon­zern. Als Bera­ter stellte er sein inzwi­schen unschätz­ba­res Wissen der Magot­teaux-Gruppe zur Verfü­gung. Während­des­sen förderte er den Ausbau und die tech­ni­sche Weiter­ent­wick­lung von GTS.

Im Laufe der Zeit führte der erfolg­rei­che Einsatz von GTS-Produk­ten zu einer Expan­sion der Firma. Diese posi­tive Entwick­lung sorgte dafür, dass GTS in den Berei­chen Fein­guss, Schmuck­guss, Labor- und Medi­zin­tech­nik ein fest etablier­tes Unter­neh­men und in bestimm­ten Spar­ten sogar Markt­füh­rer wurde.

Durch das perma­nente Wachs­tum von GTS berief Horst Müller im Jahre 2004 seinen Sohn Andreas Müller in die Geschäfts­lei­tung. Er setzte neue und entschei­dende Impulse, sodass GTS einen weite­ren Entwick­lungs­schub machen konnte. Beide Genera­tio­nen brin­gen Wissen, Kompe­ten­zen und hohe Leiden­schaft für die Kera­mik gemein­schaft­lich ein.

2005 über­nahm GTS die Kera­mik­gie­ße­rei von Mega­ceram S.A. und verla­gerte deren Produk­tion von Belgien nach Düssel­dorf. Das Ergeb­nis war eine weitere Stär­kung von GTS auf dem inter­na­tio­na­len Markt, sodass auch die Teil­nahme an Forschungs- und Entwick­lungs­pro­jek­ten zunahm. Inzwi­schen profi­tie­ren über 100 Univer­si­tä­ten und Forschungs­zen­tren von dieser Zusam­men­ar­beit.

Forschung und Entwick­lung

Schon 1985 forscht GTS in den Berei­chen Sonder­ke­ra­mik und Verschleiß­tech­nik. Gerade in Forschung und Entwick­lung sieht GTS die Basis für Inno­va­tion und hoher Quali­tät ihrer Produkte, denn es gilt die Maxime:

DEN ANDEREN IMMER EINEN SCHRITT VORAUS ZU SEIN.

Die Zukunfts-Chan­cen für GTS bestehen u.a. darin, sich mit lang andau­ern­den, komple­xen Forschungs­the­men, bis hin zur Vorlauf­for­schung, zu beschäf­ti­gen. Das hier­aus gewon­nene Wissen bietet gleich­zei­tig die Basis für die Entwick­lung neuer Produkte, die bestehen­den erfah­ren hier­aus ihre Opti­mie­rung. Hier­aus resul­tiert u.a. die hohe Anzahl ihrer Wieder­ver­wend­bar­keit, nicht allein zur Freude unse­rer Kunden.

Der spar­same Umgang mit Ressour­cen im Sinne der Nach­hal­tig­keit ist garan­tiert. Ein Netz von über 100 Univer­si­tä­ten und Forschungs­in­sti­tu­ten koope­rie­ren mit GTS. Diese Zusam­men­ar­beit erweist sich für beide Seiten mehr denn je als Win-Win-Situa­tion. Förder­pro­gramme der EU und der Bundes­re­pu­blik Deutsch­land unter­stüt­zen die gemein­same Arbeit.

Berei­che wie Gelcas­ting, Isopres­sen, Platin­schmel­zen und die Entwick­lung von künst­li­chem Knochen­er­satz, Contai­nertie­gel für die Solar­tech­nik, Reak­ti­ons­kam­mern für die Biogas- und Ener­gie­ge­win­nung sind hier als Beispiele zu nennen. Um sich nicht in unwirt­schaft­li­cher Grund­la­gen­for­schung zu verlie­ren, hält GTS immer Kontakt zu seinen Kunden und hat immer den Markt vor Augen. Ein beson­de­res Inter­esse gilt hier den Schmuck­gie­ße­reien und Schmelz­an­la­gen­her­stel­lern.

Quali­täts­si­che­rung

Das Unter­neh­men nutzt Systeme, um durch eine effek­tive Aufbau- und Ablauf­or­ga­ni­sa­tion Fehler­mög­lich­kei­ten zu erken­nen, deren Ursa­che zu analy­sie­ren und durch geeig­nete Vorbeu­ge­maß­nah­men das Auftre­ten von Fehlern zu verhin­dern.

Zur Reali­sie­rung dieser Ziele sind alle Mitar­bei­ter in dem Prozess der Einfüh­rung, sowie der dauer­haf­ten Sicher­stel­lung des Systems einge­bun­den. Um die Effek­ti­vi­tät dieser und ande­rer Maßnah­men sicher­zu­stel­len, spie­len Schu­lung, Trai­ning und Moti­va­tion der Mitar­bei­ter eine entschei­dende Rolle.

Die bei GTS verwen­de­ten Rohstoffe werden unter stren­gen, kontrol­lier­ten Abnah­me­be­din­gun­gen, ausschließ­lich nur von zerti­fi­zier­ten Liefe­ran­ten bezo­gen. Um lang­fris­tig gleich­blei­bende Quali­tä­ten zu garan­tie­ren, ist die Bevor­ra­tung kriti­scher Rohstoffe von großer Wich­tig­keit. So werden von GTS insbe­son­dere die soge­nann­ten „Selte­nen Erden“ in größe­ren Mengen gela­gert. Die daraus resul­tie­rende, uner­wünschte Kapi­tal­bin­dung hat sich in der Vergan­gen­heit durch stän­dig wach­sende Rohstoff­preise bezahlt gemacht.

Der inten­sive Kontakt zu unse­ren Kunden ergibt neue Impulse für Quali­täts­ver­bes­se­run­gen oder rich­tungs­wei­sende Neuent­wick­lun­gen. Ausge­reifte, repro­du­zier­bare und rück­ver­folg­bare Herstel­lungs­pro­zesse garan­tie­ren durch stän­dige Doku­men­ta­tion ein gleich­blei­ben­des Produkt nach höchs­ten Quali­täts­an­sprü­chen.